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Powie

Futaba FASSTest und FASST mit LBT

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Jepp.

@probiers doch einfach mal aus: gerne, aber ich bin froh, wenn ich dieses Jahr überhaupt mal zum Fliegen komme, geschweigedenn Jetfliegen. Werde hauptsächlich in Hotels rumhängen... :( bis zum Spätsommer, nicht mal im eigenen Land

 

@FW-Version T18MZ "00" ... ähm: "WC":

WinCE: V6.0(0)

Editor: 2.6.3

Encoder: V2.3

so stehts da.

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Hallo Zusammen,

bin vor wenigen Tagen auf diesen Thread gestoßen. Da dieser schon einige Monate alt ist wollte ich fragen ob es mittlerweile neue Erkenntnisse gibt.

Grund: Bei mir kam es vor ca. 2 Wochen an der Teck zu folgendem Ereignis:

Abwechselnd Aussetzer und Funkkontakt für jeweils mehrere Sekunden und dies mehrfach hinter einander. Entfernung zum Modell ca. 200-300m. Als mein Segler näher kam ca. 100m war wieder alles o.k. und konnte sicher landen. Mir ist klar, dass es für diese Art Störung viele Möglichkeiten gibt.

Das Merkwürdige dabei ist nur, dass zur gleichen Zeit ein anderer Pilot ebenfalls den Kontakt zu seinem Modell verlor. Dieser Pilot hatte weniger Glück. Sein Modell ging plötzlich in den Sturzflug um anschließend 10cm tief im Boden zu stecken. Beide Modelle gingen während  der Aussetzer auch nicht in den Failsafe-Betrieb sondern machten eigene, unkontrollierte Bewegungen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch  4-5 andere Modelle in der Luft. Anlagen: Jeti / Graupner.

Beide Modelle wurden mit einer Futaba FX-22 im Fasstest-Betrieb gesteuert. Meine noch mit der alten 3.0 Software. Die andere Funke hatte meines Wissens nach die neueste Software geladen.

Auf meine Anfrage per Email vor ca. 2 Wochen bei Futaba/Ripmax Deutschland gibt es noch keine Reaktion. Wird wohl auch keine mehr kommen.

Falls jemand von Euch zufällig auf meine Anfrage stößt wäre ich für eine Antwort sehr dankbar.

Gruß
Bernhard

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Hallo Bernhard. Das passt so genau zu den Beobachtungen die ich und einige andere gemacht haben. 

Leider gibt es da keine neuen Erkentnisse weiter, Futaba will von dem Thema nichts wissen, dementiert aber auch nicht wirklich.

Ich vermute auch, sie können das mittlerweile auf Grund der Norm auch nicht beheben durch eine neue Firmware oder so.

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Hallo Powie,

vielen Dank für die Info.

Werde mir nun ernsthafte Gedanken über einen Systemwechsel machen müssen. Schade, wäre gerne bei Futaba geblieben. Allerdings hört man von ähnlichen Problemen auch bei anderen Herstellern. Naja, jetzt kommt erst einmal der Winter. Mal sehen wie´s anschließend weitergeht. Falls ich irgendwas Neues hören oder lesen sollte werde ich es hier veröffentlichen.

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vor 23 Minuten schrieb Bernhard:

Allerdings hört man von ähnlichen Problemen auch bei anderen Herstellern.

Hallo Bernhard,

zu anderen Herstellern kann ich nichts sagen. Hier und da hört man immer mal wieder etwas. In wie weit hier aber das Übertragungssystem der anderen Hersteller "schuld" ist lässt sich bei keinen der Schilderungen genau sagen oder nachvollziehen.

Bei Futaba war es für uns allerdings genau nachvollziehbar und reproduzierbar.

 

Gruß

Micha

 

Ps.: Im Modellbau werden manchmal die wildesten Sachen miteinander kombiniert und abenteuerliche Konstruktionen in die Luft gebracht... viele Modellbauer suchen dann die Schuld nach einem Ausfall meist bei einer  Störung der Übertragung anstatt zwischen die Ohren. :mrgreen:

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Hallo zusammen,
ich bin der zweite Pilot von dem Bernhard gesprochen hatte.

bin leider aus verschiedenen Gründen noch nicht dazu gekommen die Anlage bei Ripmax durchchecken zu lassen.

mein Setup:

Sender:    Futaba FX22 Softwareversion 6.0
Empfänger: 7008SB
Stromversorgung: 2 Zellen LiIo 2,5 Ah,    MAX BEC Jeti
Servos:    2 x HS82 MG    QR
    2 x HS81     Störklappen
    2 x S3150    Höhe und Seite

Ich war an diesem Tag mit einem reinen Segler unterwegs. Spannweite 3,33m, m=2,9kg.
Die Flugzeit betrug bis zum Einschlag knapp zwei Stunden.
Die Restkapazität des Akkus betrug 1,3 Ah bei einem Entladestrom von 1A.

Das Modell war in dieser Konfiguration seit etwa 2 a problemlos in der Luft. Das Modell kenne ich seit 10a; Gesamtflugzeit auf diesem Modell ca. 100h.

Die 2 a beziehen sich auf den Austausch von identischen Servos und Akkutausch.

Mitgeloggt habe ich leider nur mit 1 Hz.

Unter
http://www.futaba-forum.net/showthread.php?10500-Bedeutung-Receiver-Status-Logdatei
habe ich mein Problem schon geschildert.

Auswertungen von von anderen Logfiles und Modellen zeigen die Tendenz, dass die Empfangsqualität (3 bis 0) stark davon abhängt, wie viele Sender am Hang in Betrieb sind.


Bei dem Absturzflug ist im Log zu erkennen, dass die Empfängerspannung immer wieder auf 0V einbricht.
Dass dies kein echter Einbruch sein kann, ist von T=410 bis 414 zu sehen. Die Spannung ist für 4s 0 V.  Trotzdem wird in diesem Zeitraum eine sich ändernde Höhe gemeldet.
Was mich auch ärgert: am Sender ist eine Alarmschwelle von 5,2V für die Empfängerspannung eingestellt. Es wurde zu keinem Zeitpunkt ein Alarm ausgelöst.
Wahrscheinlich werden die 0V mit 'Empfänger aus' interpretiert und deshalb kein Alarm gegeben.

An dem betreffenden Tag war es sehr ruhig und hat großflächig getragen. Als Failsafe habe ich auf allen Kanälen HOLD eingestellt (Segler!).
Während des Fluges habe ich auch mehrfach das Modell alleine fliegen lassen; an diesem Tag waren 10-15 Kreise ohne Steuereingriff möglich.
Ein Ausfall von 4s hätte ich also nicht bemerkt, wenn ich nicht genau in diesem Moment eine Kurve eingeleitet hätte.

Beim eigentlichen Absturz stellte sich das Modell auf die Nase und reagierte weder auf Höhe, Seite Quer oder Störklappen.
Das HR-Servo war nach dem Absturz funktionsfähig.

Letztendlich kann ich die Ursache nicht nachstellen.
zwei Dinge lassen mich aber über einen Systemwechsel nachdenken:
1. keine Probleme seither an anderen Hängen mit wenigen Piloten und keinen anderen Futaba-Anlagen
2. der zeitgleiche Ausfall von Bernhard, ebenfalls FX22

Habt ihr noch andere Ideen, was ich prüfen/machen könnte?

Grüße

Jörg

 

 

Absturzflug400-500.JPG

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Hi Jörg,

ich habe die CSV mal gezogen und mir das mit den Timeframes angesehen. Die Timeframes kommen regelmäßig jede Sekunde über die gesammte Zeit. Der längste Abstand war mal bei 1200ms. Das hat hier bei diesem Log also nichts mit dem von uns beschriebenen Unterbrechungen zu tun.

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Hallo Thomas,

dann ist der (bei mir) gefundene Fehler also nicht der  (von Euch) gesuchte.

Wie würdest Du die 0V-Spannungsrückmeldung interpretieren? Es scheint ja, dass die Empfängersoftware z.T. aussetzt. 0V werden angezeigt, gleichzeitig arbeitet der Empfänger weiter und sendet Daten für das Log-File.

Vielleicht doch mal alles zum Service einschicken.   

So Zufälle, wie die gleichzeitigen Störungen von Bernhard, leiten einen ja manchmal auf die falsche Fährte.

Grüße

Jörg

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Hallo Zusammen,

was mich an meiner FX-22 schon immer störte war, dass die Balken der Empfangsstärke (im Telemetriedisplay angezeigt) im Flug öfters für mehrere Sekunden auf 0 zurückgehen. Und das obwohl ich beim Verlegen der Antennen immer sehr sorgfältig bin und mich an die Vorgaben von Futaba halte.

Der Flieger ist zwar dann immer noch steuerbar aber die "Telemetriedaten-Übertragung" funktioniert in dieser Zeit nicht. Dieser Fehler tritt teilweise schon bei Entfernungen von weniger als 200m auf.

Dachte bisher, dass diese "Störung" vielleicht deswegen auftritt weil der Empfänger in diesem Augenblick von Antenne 1 auf 2 wechselt.

Wie ist es bei Euch habt Ihr mit euren Anlagen ähnliche Probleme?

Oder liegt bei meiner Anlage ein defekt vor?

 

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Das ist wie das FASSTest funktioniert....

Auf welcher Frequenz hast du die Datenübertragung der Telemetrie eignestellt? 

1x / Sekunde
10 x / Sekunde

Die Telemetrie stellt sich ggf sofort tod um ggf. den Hinkanal nicht zu stören...? Die Leistung mit der Telemetrie übertragen wird ist viel niedriger als das RC Signal..... Daher ist die Telemetrie Übertragung bei FASSTest entsrpechend unregelmäßig.

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Nach meinen Messungen (leider noch ohne das perfekte Equipment) zeigen, dass der Sender bei FASSTest für die Telemetrie in regelmässigen Abständen ein Sende-Telegramm unterlässt. Dieser Time-Slot wird dann vom Empfänger genutzt, um seine Telemtrie-Daten zu senden. Das ganze arbeitet in einem fixen Zeitraster. 

Es ist effektiv so, dass der Rückkanal weniger leistungsfähig ist. 

Ich fliege 3 Flieger mit FASSTest (T14SG mit alter Firmware) und ausgeschalter Telemetrie (da hab ich eh was Anderes:-) Noch nie wurde ein Failsafe geloggt (ich analysiere dies direkt am Empfänger).

Neuere Anlagen mit FASST haben schon zu etlichen Ausfällen geführt, dies ist jedoch vom Ort abhängig. In den Bergen 2 Tage lang ohne jeglichen Zwischenfälle, bei uns auf dem Flugplatz nach ca. 30s deutliche Ausfälle. Auch wenn sehr viele Anlagen im Betrieb sind, fällt der Link öfters mal aus... aber immer nur bei neueren Anlagen (Firmware, wo FASST mit LBT arbeitet). 

Da wir scheinbar an einem kritischen Ort fliegen, gibt's nur noch einen, welcher mit der neuen T18SZ fliegt (FASST LBT) und der hat NIE Probleme (???). Alle andern fliegen (wieder) mit älteren Anlagen (FASST ohne LBT), ohne je einen einzigen Ausfall zu verzeichnen. 

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UPDATE

Ich halte es für möglich das die Problematik die bei den Google Chromecast Geräten vor einigen Tagen aufgedeckt wurde in ähnlicher Form dafür verantwortlich ist das FASST "stecken" bleibt. Das Problem bei den Chromecast Geräten sieht so aus das diese nach einer Ruhephase wenn sie WLAN reaktivieren das Netz so mit Signalen vollstopfen das sie das komplette Band totlegen. Hier ist ein kleiner Artikel der schon ein paar Tage älter ist.....

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bugfix-Google-behebt-Patzer-in-Chromecast-und-Google-Home-3946037.html

Klar haben wir keinen Chromecast auf dem Modellflugplatz, aber mittlerweile steht fest das ähnliche Szenarien auch von anderen Geräten generiert werden können, vor allem von diversen kleinen integrierten WLAN Chips die in IoTHardware usw. verwendet werden. Das Problem ist so harsch das Router Hersteller teilweise ihre Firmware anpassen um nicht von dieser mDNS Flut totgelegt zu werden. 
Auch wenn es keine Beweise gibt und das nur eine mögliche Ursache sein kann die ich mir so herbeiklaube, es passt für mich ins Bild. FASST hört fatal lange auf zu senden weil es meint andere Geräte brauchen das Band vollständig, bis zum Kontrollverlust. das passt zum Bild was hier beim Google WLAN Bug beschrieben ist. Problemerzeugende Sender könnten sowohl in anderen RC Fernsteuerungen ein als auch in Handys, KFZ, anderen Geräten. Ich persönlich halte mittlerweile insbesondere Smartphones für die relevanten Störquellen weil diese mittlerweile alle CAST Dienste aktiv haben, per Default, kaum jemand kümmert sich darum. Es ist eben ein Defact Standard..... vor allem bei Samsung Androiden.

 

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Hallo Powie,

danke für das Update.

Auch ich hatte beim Fliegen ein empfangsbereites Samsung mit Android in der Tasche. Ob dies allerdings ausreicht um eine Störung zu provozieren auch wenn gerade nicht damit rumhantiert wird? Keine Ahnung. Eine Einschätzung hierzu überlasse ich Anderen.

Hab mich in den letzten Wochen bei einigen Modellbau-Händlern rumgehorcht und wollte wissen ob denen etwas von Problemen mit FASST(LBT) bekannt sei...(in der Hoffnung eine Antwort zu kriegen die so ähnlich klingt wie:" Ja, dass Problem ist bei Futaba bekannt und deshalb kommt bald ein neues Software-Update raus....)

Doch leider nein. Nur Kopfschütteln und Schulterzucken.

Sorry, das ich in diesem Thread nichts zur Problemfindung bzw. -lösung beitragen kann. Doch da ich kein Experte auf dem Gebiet der Funktechnik bin oder besser gesagt keinerlei Ahnung davon habe, halte ich mich besser mit Behauptungen zurück.

Deshalb ein Dank an Alle, die hier mit ihren Beiträgen brauchbare Informationen liefern.

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Lest euch mal die "Bemerkungen" bei den neuen Futaba Sendern durch...........

Zitat

 

Eine Funkstrecke kann grundsätzlich immer gestört werden, auch eine 2,4Ghz Funkstrecke! Es gibt keine Möglichkeit für einen Hersteller, zu jeder Zeit für eine Funkstrecke, noch dazu in einem Frequenzband welches für jede mögliche Anwendung zugelassen ist, noch dazu für die Steuerung von Spielzeugen genormt ist,  in irgend einer Form eine Garantie für  die Funktionalität abzugeben. Prüfen Sie deshalb immer vor dem Start ihres Modelles die Qualität der Funkstrecke in Ihrer Umgebung.  

Aufgrund der neu eingeführten CE-Norm FASST-LBT empfehlen wir das neue FASST-LBT System mit bisherigen FASST-Empfängern  vorwiegend an Orten einzusetzen, wo erwartungsgemäss keine hohe 2.4GHz-Band-Dichte entstehen kann und Störfaktoren wie vor allem Hallenreflexionen aber auch WLan-Netze, Handys, weitere Fernsteuerungen etc. ausgeschlossen sind.

 

 

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Hi Kollegen,

Könnt Ihr bitte mir sagen mit welchem Software darf ich eine FX20 kaufen damit keine LBT dran ist? Ist es kleiner als 1.4, also zum Beispiel 1.3? Wie oben beschrieben.

Ich sehe grade eine Aktion bei Lindinger, FX22 für ca.430 EUR, aber möchte nicht wählen, de ich habe gen ügend über die neuer SW im Forum gelesen.

Gruß,

Attila

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Der FX-20 ist die Pult Variante vom T8FG, die letzte Firmware V5.0 stammt von Anfang 2012, lange bevor LBT spruchreif wurde.

Ein FX-22 müsste V4.1 oder kleiner haben, damit kein LBT zum Einsatz kommt. Ob man aktuell gekaufte Sender downgraden könnte, oder ob Futaba das mittlerweile Hardware seitig verhindert, weiß ich nicht. Erlaubt ist es bei Sendern, die ab 2015 in die EU eingeführt wurden, jedenfalls nicht. Die müssen V5.0 oder höher haben, mit FASST-LBT.

Ich weiß von T14SG, also der technisch identen Handsender Variante vom FX-22, die sicher nach 2014 in die EU kamen, mit V5.0, die man downgraden konnte. Das ist in der EU natürlich illegal.

LG, Philipp

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