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Powie

Futaba FASSTest und FASST mit LBT

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Es wäre sicher gut, wenn Du diese vielen Reaktionen irgendwie - anonymisiert, statistisch - auswerten und veröffentlichen würdest. Nachdem ja die technische Seite mangels Offenheit seitens Futaba eher etwas von Kaffeesatz Lesen hat, ist Statistik halt der einzige Weg, an das Problem heranzugehen!

LG, Philipp

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Ich habe den Leuten die mit mir per Mail in Kontakt waren allen zugesichert das für mich zu behalten und nicht breit zu treten. Auch weil ich auch die Dinge die da gekommen sind nicht überprüfen kann... Ich habe aber jeweils den Hinweis gegeben, wer sich äußern will kann das hier tun.

Ich habe über die Mails auch keine größere Statistik geführt, wieso auch... Es sind Fälle dabei in allen Varianten. Viele Sinnlose Sachen die nichts damit zu tun haben, aber mindestens 10 Personen haben das Thema genau so verstanden wie ich auch. Von denen hatte jeder ein Problem, fast alle haben ein oder mehrere Modelle verloren. 
Ja auch da, ich kann das nicht nachweisen und kontrollieren. Daher ist es schwer daraus was verwertbares zu machen....

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 Hallo,

Freddy deine positiven Erfahrungen mit der alten T 18 Mz kann ich bestätigen und auch die 2.7 läuft bei mir so sicher wie die Vorgänger Versionen, ich hab allerdings oder Glücklicherweise nicht auf das Chrom WC gesetzt vielleicht liegt da das Problem die soll ja ein anderes Sendemodul mit zusätzlicher T FHSS Modulation haben.

Beunruhigend finde ich das ganze allemal und Glücklicherweise hatte ich mit meiner T 18 und 7008 Empfänger auch in den großen nie Probleme.

@Merlin

Du wirst sicher keinen Hersteller finden der dir seine Funkstrecke als Unstörbar garantiert.

Und dazu hatten wir gestern auch einen Vorfall ich fliege mit meiner T 18  Fasstest  mein Sohn mit 9Z WC2 und Fasst ein Kolege mit FR Sky Kollege mit Fr Sky schreit plötzlich er hat keine Kontrolle mehr  der Vorfall dauert ein paar Sekunden und kann nur sehr knapp den Einschlag abwenden.

einen ähnlichen Vorfall hatten wir auch mit einer Ds 16 leider mit komplett Verlust des Turbinenjets. Bei uns würde die Statistik also schlechter für andere Systeme sprechen.

Bei Fasst und Fasstest keine Vorfälle auch bei den großen 3 M Pötten und Jets, Fasst LBT traut sich aber kein einziger bei uns..

In diesen zusammenhängen hätte ich auch gerne einen Hersteller der mir meine Funkstrecke zu 100 % garantiert, doch so etwas kann nicht stattfinden und ist allenfalls Wunschdenken.

schöne grüße Thomas

 

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Natürlich ist es schwierig, sporadisch auftretende Phänomene korrekt zu analysieren. Wenn man es doch schafft, werden sicher viele Kontrollverluste nicht auf Probleme wie mit der neuen Funknorm zurück zu führen sein. Dazu wüsste ich zwei Beispiele aus eigener Erfahrung.

Doch scheinen sich jetzt Vorfälle zu häufen. Bilden wir uns das alles nur ein, weil wir plötzlich aus irgendeinem Grund auf dieses Thema sensibilisiert wurden?

Schicksalhafte Funkstörungen waren für mich bis dato ein Phänomen der MHz Ära. Aber Aussetzer bei der Steuerung im GHz Bereich? Bei weit über die Grenzen ausgereiztem FPV schon, da weiß man halt, dass einfach die Physik ein Limit gesetzt hat. Ansonsten kommt das nach meiner Wahrnehmung nicht einmal im phantastischsten Modellflieger Latein überlanger Flugplatz Feste vor!

Klar kann kein Hersteller garantieren, dass die Funkstrecke zu jeder Zeit zu 100% sicher ist. Externe Störungen passieren einfach, genauso wie Defekte in irgend einem Bereich der Hardware, beim Sender, beim Empfänger, bei der Stromversorgung, den Servos, ...

Wenn´s jedoch so weit geht, dass der Sender völlig regulär, geplant, so konstruiert, mit variabler Häufigkeit Pausen einlegt, bis zu mehreren Sekunden wartet, bis er höflicherweise keinen anderen Teilnehmer im Frequenzspektrum mehr stört, dann ist das eigentlich das Aus für die RC-Fliegerei mit so einem System! Starte mit einem Gerät, von dem Du weißt, dass das Stottern der Steuerung fix eingebaut ist, wo nicht die Frage ist, ob es kommt, sondern nur wann es kommt. Fall damit jemandem auf den Kopf, dann kann ich mir gut vorstellen, dass sich ein Staatsanwalt die Sache genauer ansieht und sie im Strafrecht endet!

LG, Philipp

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Zitat

Doch scheinen sich jetzt Vorfälle zu häufen. Bilden wir uns das alles nur ein, weil wir plötzlich aus irgendeinem Grund auf dieses Thema sensibilisiert wurden?

Darüber haben wir schon mal diskutiert. Unsere Erkenntnis dazu war letztes Jahr so das wir gesagt haben, erst im Frühjahr / Sommer 2017 wird das Problem so richtig deutlich und auf den Tisch kommen. Und genau das scheint sich jetzt zu Bewahrheiten.

Unsere Erklärung dafür ist die folgende:
1. FASST LBT: Das Problem wird erst langsam wirksam, denn nur Umsteiger, oder Leute die wirklich neue Firmware flashen werden einen Impact haben. Es trifft nur langsam auf die breite Masse der existierenden Funkfernsteuerungen mit FASST. Es gibt genügend kleine System (FF7) die wird das nie betreffen. Andere, wie FX-30 nur wenn sie geflasht werden. Wenn ich in unserem Verein aber schaue macht das niemand, nur wenige wissen überhaupt das man da eine neue Firmware aufspielen kann. Wenn Probleme  auftreten dann wohl ehr bei neu gekauften Systemen oder den paar wenigen die aktualisiert wurden. Zeitlich verspätet wird das also dauern bis eine breite Masse auf die Aussetzer trifft. Durch die Futaba Pleite letztes Jahr sind auch kaum neue Systeme in Umlauf gekommen schätze ich. Dies geht jetzt erst mit Saison 2017 wirklich weiter!

2. FASSTest: Ist ebenfalls erst in der Breite im Einsatz wenn ein neuer Sender gekauft wird. Und wie bei mir auch, es dauert dann noch eimal bis man sich mit der Telemetrie beschäftigt hat, sie einsetzt. Und irgendwann, erst wenn man das alles studiert hat, merkt man das man das Telemetrie Intervall auf 0 stellt (ca. alle 100ms). Ich habe keinen Beweis, aber ich vermute deutlichst das erst dann die Kacke bei FASSTest richtig am wirken ist wenn man Telemetrie so nutzt und entsprechend Sensoren dran hat... Auch das ist wieder etwas was nicht von heute auf morgen geht, sondern dauert. Jetzt kaufen ja durch die Verfügbarkeit neue T18MZ Sender. Und siehe da, bei mir melden sich im besonderen Leute mit dieser Kombination. Ripmax ist jetzt nachgekommen die Hardware zu liefern, die neue Saison geht los. 

Es wundert mich daher nicht das sich die Meldungen bei mir aktuell verdichten. Ich könnte jetzt schreiben das ich das kommen sehen habe, das wäre aber falsch. Ich hatte die Theorie das das so sein könnte, bin nun aber selber überrascht das dem so ist.....

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Wegen der Telemetrie bin ich bei FASSTest zum ersten Mal ins Grübeln gekommen. Als ich nämlich bemerkt habe, dass die volle Taktrate der Steuerung nur im 12 Kanal Modus möglich ist, OHNE externe Sensoren!

Da wird offensichtlich, dass der maximal mögliche Durchsatz recht limitiert ist. Die Folge der 10% MU (Bandbelegung)? Und dann muss man sich wohl entscheiden, Latenz oder Datenverlust.

LG, Philipp

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vor 9 Stunden, Okke Dillen sagte:

Ähm, mal noch eine ganz unbedarfte Frage: wenn man den Sender im Modus SFHSS betreibt, also ohne Telemetrie, passiert das dann auch?

Hallo Okke,

probier es doch einfach mal aus.

So wie im Artikel beschrieben einfach den Sender und Empfänger in der Nähe eines 2,4 Ghz WLAN, welches gerade Daten übermittelt, betreiben und den Empfänger beobachten. 

Das wäre mal ganz nett zu wissen.... SFHSS haben wir damals bei den Test ausgelassen....

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass Futaba ein Protokoll auslässt, wenn es mit einem Firmware Update einen Sender Norm konform macht. Aber es bleibt ja noch der Funken Hoffnung, dass vielleicht S-FHSS als einziges Protokoll trotzdem noch zuverlässig funktioniert!

Aber wie gesagt, Für mich stellt sich die Frage, was juristisch schwerer wiegt:

Wissentlich eine zwar der Norm entsprechende, aber potentiell fehlerhafte Steuerung einsetzen und damit möglichen Schaden an Dingen, Gesundheit und vielleicht sogar Gefährdung von Leben in Kauf nehmen? Oder auf die Norm pfeifen und weiter ein System einsetzen, das sich über die Jahre als eines der zuverlässigsten bewiesen hat?

Ich selbst muss mir die Frage zum Glück nicht stellen, weil ich meinen T14SG im November 2014 mit V4.1 gekauft habe und das sogar belegen kann. Aber wenn bei Bedarf die Möglichkeit bestünde, in die alte Norm zurück zu kommen, wäre für mich ganz klar, welcher Gesetzesverstoß akzeptabler wäre.

Die dritte Möglichkeit und einzige verbleibende Alternative ist ja nur, für ein paar Jahre mit nicht mehr als kleinen Schaumis zu fliegen!

LG, Philipp

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So einfach scheint das Problem nicht zu provozieren zu sein... Ich kann im WLAN machen was ich will, der Empfänger flackert nicht, einfach ein paar FrameLost mehr... Ich gehe mal davon aus, dass ein neuerer WLAN Router auch LBT machen muss und daher dem FASSTest nicht dauernd auf die Füsse tritt. Wie alt ist der Router / das letzte Software Update Deines Routers, Powie? 

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2 minutes ago, Phil S. said:

Aber wie gesagt, Für mich stellt sich die Frage, was juristisch schwerer wiegt:

Wissentlich eine zwar der Norm entsprechende, aber potentiell fehlerhafte Steuerung einsetzen und damit möglichen Schaden an Dingen, Gesundheit und vielleicht sogar Gefährdung von Leben in Kauf nehmen? Oder auf die Norm pfeifen und weiter ein System einsetzen, das sich über die Jahre als eines der zuverlässigsten bewiesen hat?

Jede Fernsteuerung ist potentiell Fehlerhaft - ich glaube kaum, dass man durch juristische Schritte bei einem Absturz etwas erreicht - in der Anleitung der T14SG steht z.B.

"Wir weisen darauf hin, dass die Verantwortung für eine den Richtlinien entsprechende Funkanlage bei Ihnen, dem Anwender liegt. " So kann und muss sich der Hersteller auch schützen und daher ist es auch Pflicht, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen für uns Anwender.

Auf die Norm pfeifen kann nur der Anwender z.B. einer T14SG, indem er ältere Software installiert, sofern das geht (z.B. auf V3.0). 

Was wir zu zeigen versuchen, ist dass FASSTest weniger zuverlässig als das ursprüngliche FASST arbeitet, mit der Hoffnung, dass Futaba softwaremässig nachbessert. Es ist aber eine langwierige Sache, da das Problem nicht immer auftritt. Es soll auch in realistischer Umgebung stattfinden, um der üblichen Antwort "Fremdeinwirkung - wir sollen woanders fliegen" Einhalt zu geben. Wenn FASST (vor 2015) zuverlässig funktioniert und im gleichen Flieger ein FASSTest Empfänger (an einer T18SZ) mit längeren Failsafes aufwartet, wird hoffentlich was geschehen, denn in diesem Falle wären die neueren Anlagen einfach nicht mehr zuverlässig genug...

Bei uns im Club sind bereits 2 der 3 neuen T18SZ nicht mehr in Betrieb, da Ausfälle zu verzeichnen waren und z.T. zu Abstürzen führten. Alle andern mit FASST wie seit Jahren gewohnt ohne jegliche Probleme...

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Mein Router ist eine Fritzbox 7490 mit neuestem Fritz.OS, also nach der neuen NOrm.

Achtung, FASSTest und FASST! FASST ist noch viel stärker betroffen mit neuerer Firmware als FASSTest. Es wird immer gern argumentiert jetzt immer über die Telemetrie Variante. Viel schlimmer wiegt für mich noch das man mit FASST LBT etwas zerstört hat was über die Jahre so gut funktioniert hat!

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Ich habe bis jetzt mit der T 18 SZ mit Fasttest noch keine Probleme gehabt . Im letzten Urlaub hatten wir 6 T 18 SZ und 3 T 18 MZ gleichzeitig im Einsatz und das ohne Probleme . Zwei ältere Anlagen mit Fasst LBT zeigten aber öfters kleine Aussetzer . Zur gleichen Zeit waren aber bestimmt noch etwa 30 andere Leute mit verschiedenen Systemen am fliegen .

Gruß Volker

 

Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 43 Minuten schrieb vsassi:

Zwei ältere Anlagen mit Fasst LBT zeigten aber öfters kleine Aussetzer.

 

 

 

 

 

 

 

Das  zeigte sich wie?

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Teilweise für 2 bis 5 Sekunden Ausfall der Übertragung . Zum Glück ohne Modellverlust da die Fehler in ausreichender Höhe auftraten . Beide Anlagen waren die T 14 SG .

Gruß Volker

 

Gesendet von meinem E6653 mit Tapatalk

 

 

 

 

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vor 16 Stunden schrieb Okke Dillen:

Ähm, mal noch eine ganz unbedarfte Frage: wenn man den Sender im Modus SFHSS betreibt, also ohne Telemetrie, passiert das dann auch?

FASSTest und T-FHSS sind schon nach der Norm ab 2015 entwickelt worden also keine Änderung.
Es wird hier das Nichtadaptive System mit weniger als 10% Medium Usage (Bandnutzung) verwendet dadurch ist es möglich immer mit voller Sendeleistung zu senden auch der Rückkanal sendet immer mit voller Leistung.
Somit ist auch bei viel E-Smog immer die optimale Sende/Empfangsleistung vorhanden.

 

Quelle: Futaba Forum --->  Link

 

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vor 13 Stunden schrieb Matthias:
Was wir zu zeigen versuchen, ist dass FASSTest weniger zuverlässig als das ursprüngliche FASST arbeitet, mit der Hoffnung, dass Futaba softwaremässig nachbessert.

Davon, und dass das FASST-LBT noch stärker macht, muss ich ausgehen, allein aufgrund der Berichte hier. Mir fehlt sowohl Dein Fachwissen, als auch die Möglichkeit den messtechnischen Beweis zu führen. Also bleibt mir nur die Überlegung, wie ich mit dieser Erkenntnis umgehe.

Ich nehme an, dass es einer großen Anzahl von Futaba Usern gleich wie mir geht. Gemeinsam mit denen kann ich nur auf Spezialisten wie Euch zählen und hoffen, dass Euch dieser Nachweis gelingt, und dass dann Futaba im Sinne aller reagiert.

Bis dahin gibt´s aber nur obige Überlegung: Kann ich es verantworten, mit einem fraglich zuverlässigen System meine Modelle zu steuern?

vor 7 Stunden schrieb derMicha:

FASSTest und T-FHSS sind schon nach der Norm ab 2015 entwickelt worden also keine Änderung.
Es wird hier das Nichtadaptive System mit weniger als 10% Medium Usage (Bandnutzung) verwendet dadurch ist es möglich immer mit voller Sendeleistung zu senden auch der Rückkanal sendet immer mit voller Leistung.
Somit ist auch bei viel E-Smog immer die optimale Sende/Empfangsleistung vorhanden.

Es geht hier sicher nicht darum, was Futaba sagt.

Rein vom Prinzip ist mit LBT oder 10% MU wahrscheinlich eine ähnlich zuverlässige Übertragung möglich wie mit Systemen nach der alten Norm. Die Frage ist, wie viel Aufwand Futaba getrieben hat, um die bestehenden Systeme konform zur neuen Norm zu machen.

Ich habe mittlerweile ein bisserl in die EN 300 328 hinein geschnuppert und bin weit davon entfernt, das alles zu verstehen. Aber allein die Vielzahl der Vorschriften zu "Listen" (Before Talk) und der Möglichkeiten, wie man horchen kann, und dann der verschiedenen Varianten zu "Talk", wenn man feststellt, dass der nächste geplante Sprung auf eine belegte Frequenz führt, macht klar, dass man da viele Möglichkeiten hat, ein gutes System zu konstruieren, oder eben ein weniger gutes.

Ähnliches gilt für 10% MU, und da auch die Frage, dass wenn es nach zuvor noch anders gestalteten Normen 10% MU hatte, ob es die dann nach V1.8.1 immer noch nicht überschritt. Vielleicht musste Futaba da ab 2015 noch etwas "nachtrimmen", und vielleicht hat das im Bereich Zuverlässigkeit Abstriche erfordert?

Momentan geht´s nur um Wahrscheinlichkeiten, darum, ob die zunehmende Zahl von Berichten über Probleme mit Futabas neuen Protokollen von Nasenbohrern und Trollen verursacht wird, oder ob man sie ausreichend glaubwürdig empfindet, um deswegen sein Verhalten entsprechend anzupassen.

Was mich betrifft, FASST nach EN 300 328 V1.7.1!

LG, Philipp

 

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Hallo,

interessant in diesen Thema betrifft das auch die anderen Hersteller oder hatten die nie ein ähnlich stabiles System wie das alte Fasst. ?

Zumindest das Netz gibt da bei Jeti  deutliches her :

http://www.jetiforum.de/index.php/plauderecke-und-news/1881-unerklaerliche-abstuerze-wettersituation-schuld

https://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=149029

http://www.pia-pickert.de/index.php/4-jeti-sender/6541-naechster-absturz-mit-jeti-ds-16?start=36

usw. usw. ferner war da auch LBT dort ein Thema:

http://www.jetiforum.de/index.php/4-jeti-sender/4099-softwareupdate-lbt-feststellen

Und wie besprochen hatten wir selbst zwei Erlebnisse mit DC 16 und FR SKY Ausfall . Der Zusammenhang zu diesen Thema: Wenn das Problem Herstellerübergreifend besteht und der Ursprung in der neuen Funknorm liegt ?

Was soll ein  einzelner Hersteller da besser machen, nur weil er mal das stabilste System am Markt hatte, das so aber leider nicht mehr vertreiben kann.

Bei uns spricht die Statistik für Fasstest, und bei den beschriebenen Vorfällen DC 16 und FR SKY Anlage würde ich auch kein Statement in Richtung Funknorm abgeben .

Gruß Thomas

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Definitiv Thomas! Die neue Norm ist auf jeden Fall die Crux..... Die Frage ist wie sich die Hersteller dann damit auseinander gesetzt haben um das zu lösen. Der eine vielleicht besser, der andere nicht so gut. 

Als ich mich mit den ganzen Dingen beschäftigt habe und gelesen, gelesen, gelesen, war mir klar das es nur eine Lösung gibt: Eine alternative Frequenz. Und das hat wohl auch Jeti erkannt und macht deshalb nun die 900MHz Geschichte.... Das einzigst sinnvolle.

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Ob´s mit LBT funktionieren kann, bin ich so vom Hausverstand her auch skeptisch!

Aber mit 10% Bandbelegung?

Wenn die Prozessoren in Sender und Empfänger schnell genug sind, dass man in sehr kurze und dafür hochfrequente Bursts ausreichend Information packen kann?

Oder ist da bei der 2,4GHz Übertragung an sich schon das Limit erreicht und die Tatsache, dass man bei FASSTest mit der Framerate runter muss, wenn man telemetrieren will, zeigt bereits die Grenze des Bandes und nicht nur ein wenig ambitioniertes Layout durch Futaba?

LG, Philipp

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Ich will noch einmal meine Erfahrungen mit der FX 32 schildern (alter Softwarestand), also FASST nach altem Stand und FASSTest nach dem neuen Stand:

Empfänger: Futaba 7018 mit ordentlicher Stromversorgung und Emcotec Kondensator

Da man den 7018 Empfänger auf zwei unterschiedlichen Wegen betreiben kann, habe ich beides probiert. Also FASSTest und FASST (alter Stand)

Versuchsaufbau: Flieger im Keller, Sender auf der Terasse (20m Entfernung), Tablett im Keller das per WLAN ein Datei (10MB) empfängt, Fritzbox durch Wände etwa 20m entfernt, Servotest im Sender an

Empfänger und Sender auf FASSTest eingestellt: Die LED im Empfänger wechselt immer wieder von GRÜN auf ROT. Verbindungsabbrüche von bis zu 2 Sekunden. Servos laufen merklich ruckartig und unruhig auch wenn . (Failsafe Hold)

Empfänger und Sender auf FASST: Die LED bleibt dauerhaft GRÜN. Keine Verbindungsabbrüche. Die Servos laufen bedeutend ruhiger ob nun Daten im WLAN übertragen werden oder nicht.

Bei beiden Test wurde am Aufbau nichts verändert. Also gleiches Modell, gleiche Akkus, gleiche Daten versendet etc. Dies hier nochmals weil ja immer wieder in anderen Foren diverse Fehler von Unsern ins Spiel gebracht werden die die ganze Sache nicht war haben wollen.

--> Auch bitte beachten.... Man darf das ganze Problem auch nicht am WLAN fest machen. Andere 2,4GHZ Sender hatten am Platz den gleichen Einfluss auf FASSTest und FASST (LBT). --> WLAN, Bluetooth, RC Sender der unterschiedlichsten Hersteller... vieles sendet im 2,4er.... nach alter und neuer Norm !

 

Ich könnte mir auch vorstellen das Futaba hier ein Problem mit der Datenverarbeitung und deren Geschwindigkeit hat.

Andere Hersteller von RC Sendern halten sich auch an die Norm. Nur warum kann man das bei Futaba so einfach provozieren?

Warum soll ich bei der Telemetrie die Rate zurücksetzen wenn es bei anderen Herstellern auch funktioniert?

 

Nach meinem Systemwechsel habe ich die gleichen Tests wieder gemacht. Hier zeigten sich keinerlei Fehler....auch nicht in den Logs.

Gruß

Micha

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Micha, das ist schon erschreckend. Was allerdings seltsam ist: Ich kann dies bei mir nicht nachvollziehen. Die T18MZ (welche im Flug einen ca. 10s Aussetzer provoziert hat!!) arbeitet mit FASSTest problemlos in meiner WiFi Umgebung (aktiver download) ohne jeden Aussetzer. Ich frage mich, wo solche Unterschiede herkommen können (ohne die Tests von Micha oder Powie irgendwie in Frage zu stellen).

Mein Heli, welcher (noch) mit FASSTest betrieben wird (T14SG mit alter Firmware), machte noch nie Probleme, hat aber zwischen 5-10% Frames Lost, jedoch keine Failsafes, und habe auch nie fühlbare Unterbrüche gehabt. Einer in der Schaumwaffel mitfliegender R7008 mit FASSTest und T18SZ hatte ca. 0.15% Frames lost, also vernachlässigbar wenig.

Wenn ALLE Anlagen sich wie die von Micha verhalten würden, könnte ja keiner mehr mit FASSTest an einem Meeting fliegen, wo viele Anlagen an sind, Wifi, und BT von zig Telefonen im Netz sind, etc. (???)

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Matthias, wie hattest Du Deine Testumgebung aufgebaut?

Weil bei Micha ist sie natürlich verschärft, und auf den ersten Blick nicht ganz realitätsnah. Da ist ja der Empfänger im Keller, zusammen mit der Störquelle, und der Sender weit weg, abgeschirmt durch Kellermauern.

In der Realität sind die üblichen Störquellen in der Nähe des Senders, und der hat meist deutlich mehr Leistung als WLAns oder Bluetooth Signale. Dadurch ist das, was dann beim Empfänger ankommt, zwar natürlich überlagert, jedoch vom Pegel her immer noch hinreichend drüber, um lesbar zu bleiben, selbst wenn es aufgrund der Entfernung schon abgeschwächt ist. Die Störungen sind´s ja auch!

Michas Empfänger bekommt volles Störsignal, aber abgeschwächtes Sender Signal, wodurch der Signal-Störungs Abstand erheblich, und eben kritisch niedriger ist, auch wenn absolut vielleicht der gleiche Signal Pegel anliegt, wie im Beispiel zuvor.

Da kommen dann vielleicht Telemetrie Sender in den Modellen ins Spiel. Weil die senden zwar getaktet in Bezug auf die eigene Steuerung, um Interferenzen zu vermeiden, aber andere Modelle in der Nähe sind ihnen egal. Und das läge dann schon sehr nahe an Michas Szenario!

Wenn ich das näher überlege, wird´s mir irgendwie mulmig. Dann wäre unsere ganzes theoretisieren nämlich am Problem vorbei gedacht, und das Übel ginge von den rapide zunehmenden Telemetrie Daten aus, die auf 2,4GHz herum schwirren!

Die Konsequenz wäre da, die Rückkanäle strikt auf eigene Frequenzen zu verlegen, eben 900Mhz, oder 433MHz, wie bei IISI.

LG, Philipp

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Ich habe dieses Thema auf RC-Network gefunden. Es ist sehr aufschlussreich, besonders weil der User "DD8ED" Frank Tofahrn ist. Er sitzt sowohl im DAeC als auch in der ETSI, ist höchst kompetent und "unser Mann" innerhalb der für die Funknorm zuständige Stelle. Wenn man sich schon nicht das ganze Thema antun will, zumindest seine Statements sind empfehlenswert.

Ich habe es mit Beitrag #499 ein bisserl reaktiviert, und Frank hat gleich mitgeschrieben. Schaut einmal rein, was er sagt, aber achtet vielleicht auch auf Fragen, wo er keine Antwort gibt!

LG, Philipp

 

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