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Okke Dillen

M346 von C&C

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Nun ging es an die Radkästen fürs Hauptfahrwerk...


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diese Strebe bildet das zentrale Element, das auch die untere Rumpfhaut (hier oben) 2mm wegdrücken muß, damit die Klappen vorne und hinten gleichmäßig aufliegen.
Außerdem wird die Hebelmimik für die Verriegelung hier befestigt...


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......

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Währenddessen entpuppten sich die beiden HFW-Spanten leider als bearbeitungsintensiv: die Verbindungen mit der Rumpfinnenhaut hielten einfach nicht. a015.gif
Es blieb nur, die Nähte komplett zu entfernen, neu vorzubereiten und neu zu verkleben.
Zusätzlich habe ich 50mm breites Basaltband in die Kehlen zum Übergang zur Rumpfhaut gelegt. Das Zeug gebärdete sich ziemlich störrisch und ist wohl für solche Anwendungen nur bedingt geeignet. Das wird sprunghaft besser, sobald es benetzt ist und mit etwas Geduld gehts dann trotzdem. :mrgreen:
Als Verbindungsband für Rumpfhalbschalen dürfte es hingegen ideale Eigenschaften besitzen.

Alle anderen Verbindungen erwiesen sich dann wieder als zuverlässig...

Nunja, das gehört wohl der Vergangenheit an, inzwischen hat man einiges geändert und die Qualität der aktuellen Serie ist wohl sehr gut. So gehört Sandwich-Airex-Bauweise nun sogar zum Standard ;)


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jetzt kanns weitergehen... ;)

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Hehe danke! Es werde Hebel! :mrgreen:

na mittlerweile hänge ich hier arg hinterher, muß jetzt mal ein bißl aufholen! :roll:

Dem Impellerflieger willkommen, mir ein Greuel: die dünne Haut des Unterbodens war mir zu wabbelig und sollte verstärkt werden, sowohl etwas Matte als auch ein Leichtspant aus Depron-Sandwich 0,2er FR4 - 6mm HD-Depron - 0,2er FR4. Extrem leicht. extrem stabil :cool:
Nachdem es mir beim "Umeinaderwuchten" aufm Bautisch ein paar mal die Rumpfhaut da hinten schon leicht eingedrückt hatte und der Rumpf später beim Aufbau aufm Platz auch gerne mal auf nem Klappständer aufliegen würde/könnte, beschloß ich diese Maßnahme. Die Haut da hinten ist sehr dünn, was natürlich auch sehr leicht ist. Schon ok, aber man muß halt beim Hantieren arg aufpassen, daß man dort niemals anpackt.

Die Summe aus Matte hinten und vorne (unterm RC-Brett), Harz, Basaltbändern, Depron-Sandwitch-Spant, Kleberaupe(n) und Hitzeschutzfolie liegt bei 155g bzw 1% der erwarteten Startmasse. Geht doch noch.
Der erzielte Stabilitätsgewinn ist jedoch heftig. Jetzt kann auch mal ein Unwissender beim Tragen überall untergreifen, ohne daß irgendwo was eindallt.
Sie ist ja auch ohne weiteres als Impellerversion geeignet wegen ihrer dünnen und deshalb leichten Haut, aber mit Binchen darfs ruhig auch mal a bisserl mehr sein, zumal bei meim Leistungsüberschuß

Ja, auch die Radkästen könnte man als Ballast ansehen, aber ich mag keinen Dreck im Rumpf und gleichzeitig schafft die Verkastung einen signifikanten Stabilitätsgewinn. Schätze, daß die Maßnahmen am Ende in Summe max 500..600g an "Hüftgold" einbringen - bzw 3% über "Normalgewicht"... oooch, das kann man doch noch recht entspannt sehen

Das Cockpit wird dann nochmal spannend, da sollen ein paar Gimmicks rein... hoffentlich muß ich dann den Akku nicht im Heckbürzel unterbringen!!

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HD-Depron Leichtspant gegen Wabbelhaut


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da soll der Spant hin


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HD-Depron und 2 FR4-Platten bilden ein Sandwitch. Den kleineren der beiden, der für weiter hinten gedacht war, konnte weggelassen werden, Matte erwies sich als weitaus stabil genug da hinten :cool:


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einbaufertiger Sandwitch-Spant wiegt 18g


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Kohle-Kevlar-Matte und Sandwitch-Spant im Heck einlaminiert


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Kürzen des Einlaß-Ducts zur Querschnittsvergrößerung und Zugang zum vorderen HFW-Spant


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Hitzeschutz für Haut und Spant im Hosenrohrbereich


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leider sind die Kabinenhaubenverriegelungsmulden auch fast von alleine rausgefallen, das wurde überarbeitet... :roll:


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ein Satz 1mm Sperrholzspanten für die Rumpföffnungen vom Deckel und Kabinenhaube wurde angefertigt, auf daß die Ränder da oben "anfaßbar wuren...


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Haubenspant eingeklebt


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vorderer Deckelspant eingeklebt


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hinterer Deckelspant eingeklebt


Weiter gehts dann mit dem Bugfahrwerk...
...to be continüüd...

;)



***für Edith: oh wow :shock: es gehen mehr als 5 Bilder! Danke Thomas ;)

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Weiter gehts:

Inzwischen wurde die Lenkung fertig. Nach reichlich hin und her überlegen kam ich auf eine akzeptable Lösung, die ohne die doofen "Zügel" auskommt, das ist schließlich kein Gaul, sondern ein Flugzeug! :lol::mrgreen:
Gefällt mir so eigtl ganz gut. Hat zwar nur etwa 20° max Lenkwinkel (je Seite), aber das reicht völlig für nen Wendekreis unter 4m, allahopp, doller muß das nicht.


Hier ein paar Bilder zur Lenkung:


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Lenkservo am Bugspant angebaut, bei abgenommener Spitze gut zugänglich


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Lenkungsklaue am BFW konstruiert, aus nem fetten Servohorn und nem CFK-Fräsling


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BFW-Lenkung im Eingriff, funzt echt klasse und die Rückstellfeder zentriert zuverlässig


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BFW-Lenkung frei - Bein eingefahren


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BFW-Lenkung im Eingriff - Bein ausgefahren



Funzt wunderbar! :mrgreen:

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Na ok, noch einer :mrgreen:

Der erste (rechte) HFW Radschacht wurde fertig.
Er entstand aus 1mm Flugzeugsperrholz und wiegt mit Harzraupen gerade mal 46g. Mal wiedern Mordspappkartonschablonengeschnippel mit den vielen Rundungen da am Einlaßschacht...

Ach ich laß mal Bilder sprechen ;) :


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...heute basteln wir einen HFW-Schacht :mrgreen: - Innenseite


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Rad im Kasten - Schacht soweit feddisch zum Lackieren...


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Sprühdosenakrobatik :mrgreen:


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...was so ein bißchen Farbe doch ausmacht... :cool: :cool: :cool: - FW ausgefahren


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FW eingefahren


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nur das Hebelchen für die hintere Klappenverriegelung fehlt hier noch im Bild


So, als nächstes die andere Seite... to be continüüd... e015.gif

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Moinsns,

so, der zweite Radkasten is ooch feddisch! Recht übersichtlich das Ganze :)

Die BFW-Mechanik erhielt auch ihren Kasten - mit abnehmbarem Deckel! :cool:
Ob Schnapper oder Schraube weiß ich noch nicht... mal sehn was sich so findet, zur Not kommt eben ne einfallslose Schraube rein... (aber wirklich nur zur Not! :roll::mrgreen: )


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Zarge mit Deckelauflage


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mit Deckel drauf


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so sieht das mit den Radschächten nun von innen aus, schön übersichtlich - da hats Platz...




... to be continüüd...

o.d.

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Und weiter gehts:
der "Ofen" mußte mal rein, um Maß zu nehmen für die "Ausfüllung" des entstandenen Raumes und ob das überhaupt so geht, wie ich mir das vorstelle, also obs wirklich passen könnte...

So etwa wird das dann aussehen:

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Meine gute alte EvoBooster darf an ihrem neuen Arbeitsplatz schomma probegrinsen.
Das Hosenrohr kommt noch ein paar mm nach hinten, 25mm soll die Düse etwa in den Trichter eintauchen...



Tjaaa, und dann lag da im Bausatz noch was ganz Merkwürdiges dabei.... hmmmm... : :shock:


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Steht drauf: "For Jet Cat"... aha... ööhm... nanu? Stellt JetCat jetzt auf alternative Brennstoffe um? a015.gif :mrgreen:


...to be continüüd...
;) o.d.

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Na da hast Du wohl Recht... zum Glück muß ich das nicht bezahlen!! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit Idealismus trägt... :mrgreen:


Weiter gehts! Hier ist mein Ansatz zur Bändigung der "brachialen" Turbinenkräfte:

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Die 160N sind halt doch ein bißl mehr als die Standardbefeuerung...


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Turbinenhalter verstärkt


Es folgt wüschdes "Gewirke" mit schwerem Räumgerät n015.gif
(der Luftschachtspant hielt aber mal ganz schön gut, mai Liaba :mrgreen: )

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schweres Räumgerät im Einsatz :mrgreen:


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geschniegelt und geschmirgelt, alles schön verrundet und geglättet :cool:
Da wird doch wohl kein Platz für einen Beuteltank geschaffen?! :mrgreen:


Dann will so ein Tank ja gerne mal von Hitzequellen "entkoppelt" sein, also: ein "Brötchen" muß her....: :mrgreen:

 

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mal wiedern Sandwich diesmal FR4+Balsa+FR4 :mrgreen:


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"Sandwich-Presse"


Leider sind die Trocknungszeiten im relativ kühlen Keller recht lang... naja, das trainiert das Betüddeln mehrerer Baustellen gleichzeitig...

Mittlerweile ist es ja offensichtlich, es wird auf Beuteltank umgebaut, was sonst?! :mrgreen:
Vielleicht wird es sogar die größte Praline... äähm... der größte Einzelbeuteltank der Welt??? Hahaha! :lol:
Er hat 5 Liter Nennvolumen, die nicht vollständig ausgenutzt werden. Etwa 4L gedenke ich, mitzunehmen.

Die Herausforderung bei dieser wohl bisher "frechsten" meiner Umbaumaßnahmen ist die Position unterm Triebwerk und die damit verbundene Notwendigkeit der Hitzeabschottung. Gleichzeitig muß sie noch gehobene mechanische Qualitäten mitbringen. Bauaufwand also und damit verbunden: "Hüftgold"!! e015.gif :mrgreen:
Dem voraus ging eine Massenprognose. Original GFK-Tank gegen "Plastiktüte" aufwiegen wäre zu kurz gedacht.

Also:

GFK-Tank: 288g inkl Halter
Hopper mit Befestigung: ca 70g (voller Hopper zzg. 240g/300ml Kero)
Festokram und Zubehör: ca 50g
zusammen: ca 408 g zzgl 240g Totmasse (Hopperfüllung), streng genommen also ca 650g Systemgewicht

Beuteltank: 50g mit Richterverschluß (zunächst geschätzt anhand Datenblatt)
erforderliche Tankschotts: 117g inkl Rückplatte mit Tankgurten
Schläuche, Festos und Haltekragen: ca 50g
Hopper+Füllung: entfällt
erforderlich Rumpfbodenverstärkung: 46g (Matten+Harz)
zusammen: ca 265g Systemgewicht

--> etwas über einem Drittel des GFK-Systemgewichts. Also nix "Hüftgold" sondern "weg mit dem Speck" :mrgreen:

Jetzt muß nur noch der Beutel ankommen, denn die Befestigungen sollten lieber "am lebenden Objekt" entstehen. Bis dahin will ich den Tankraum noch nicht schließen.
Die Rückwand kann aber dieweil schomma gebaut werden. Die wird abnehmbar, sodaß man da unten im "doppelten Boden" auch mal wieder beikommt, wenn es denn sein müßte. Hehe, Flugzeug mit Kellergewölbe :lol:

Die mechanischen Anforderungen sollen durch Sandwichbauweise erzielt werden, 0,2er FR4 mit 3mm hartem Balsa als Kern und wieder FR4. Balsa ist von Haus aus schonmal recht hitzefest und wenn das fertige Sandwich noch mit Aluband beklebt wird, erträgt es auch die thermischen Beanspruchungen klaglos. Zumal der Turbinenmantel ja nicht allzu heiß wird, 15mm Abstand hat und stark von Luft umströmt wird, sobald das Triebwerk läuft. Die Düse liegt hinter der ganzen Szenerie.

Der Tank wird insgesamt so eingebaut, daß man während des Betankens stets freie Sicht auf den Vorderteil des Beutels hat und Zugang, zur "Fingerkontrolle" beim Fülldruck. Druckeffekten wurde bei der Konstruktion zwar Rechnung getragen, aber ein Überdruckventil werde ich auf jeden Fall vorsehen - oder irgendeine andere Maßnahme ergreifen, die verhindert, daß der Beutel über die Maßen gefüllt werden kann. Wahrscheinlich werde ich dafür ein Rückschlagventil ummodeln, sodaß der max Staudruck nur wenige mbar beträgt. Der Grund für diese Vorsicht liegt in den beachtlichen hydraulischen Qualitäten des Beutels, nachzulesen und nachzurechnen im Platyfred --> (noch)hier (werde hier nochmal eine übersichtlichere Zusammenfassung zum Thema Beuteltank verfassen....)



So, genug. Jetzt Bilders:


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Einlauflippe eingeklebt, es sieht ein wenig aus wie ein "Open Duct", wird ja auch so was ähnliches, wenn man so will :)


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Randverstärkung der Einlauflippe aus 1er Sperrholz und Mittelsteg aus 3er Balsa


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Das Abreißgewebe und zusammengeknülltes Klopapier halfen beim Anschmiegen der Matte an den zerklüfteten Tankraumboden, hier frisch abgezogen


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so sieht das durch eine der Düsenöffnungen betrachtet aus...


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die Einlauflippe hat noch einen Mittelsteg bekommen und ist damit fertig


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mit viel Geduld wurden die vorderen Tankschotts (Sandwich) eingepaßt, die hinteren sind auch fertig - Verklebungen müssen warten bis der Beutel da ist...


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Tankschotts in der Draufsicht (nur geklemmt)


Die Schottwand unter der Turbine existiert bisher nur im Kopp. Problem: ich brauche einen 140mm durchmessenden Kern, auf dem ich das zylindrisch zu bauende Sandwich aufbauen und vor allem: in nen Vakuumsack gestopft bekomme! :shock:
Ich fand zwar was, in der Garage hab ich noch ne alte Sauerstoffflasche rumstehen, die hat genau 142mm. Aber die ist viel zu groß für in'n Sack....... zersägen? Hmm, nee, nicht wirklich... :roll:
Holz wär mir halt schon am liebsten... glatt... hart... kann man gut in die Drehmaschine spannen... ich geh ma kucken, ob ich nicht noch irgendwo ein paar Balken rumfahren habe, die man zu nem angemessenen Rohling für die Drehmaschine zusammenbappen kann... :mrgreen:



...to be dämmnäggschd continüüd...

o.d.
;)

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Tjaaaaa, das mit der "Kernfusion" ist mal auf morgen verlegt, wenn die Baumärkte wieder zugänglich sind.
Hab gestern abend nix mehr gefunden, was sich in rechtfertigbarem Aufwand hätte in einen Rohling verwandeln lassen... :roll:

Also entstand in der Zwischenzeit der hintere Tankraum-Abschlußdeckel, wieder in FR4-Balsa-FR4 Sandwichbauweise. Liegt noch in der "Presse" und härtet... 48h brauchts unter aktuellen Bedingungen, bevor er weiterverarbeitet werden kann... morgen abend dann...


Hier ein (Ersatz-)Bild, ist halt nur die Pappschablone zu sehen:


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hinterer Tankraum-Abschlußschott härtet in der "Gravitations-Presse" :mrgreen:


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so in etwa sieht das dann später mal aus, wenn der Ofen drin ist. Die Positionen sind hier aber schon ziemlich endgültig, so solls werden :cool:


Die vorderen Tankschott-"Bleche" klemmen in ihrer Nennposition, die hinteren Schottplatten fehlen im Bild, sind aber auch einbaufertig. Und die zylindrisch-runde Schottwand unter der Turbine fehlt natürlich auch noch (siehe oben...).
Vorne drin sieht man im "Kellergewölbe" aka Tankraum einen Platypus-Beutel rumliegen. Ist nur ein 2L-Hoser und kommt hier freilich nicht zum Einsatz. Aber der Tankraum ist so, daß man allerlei verschiedene Konfigurationen von Beuteltanks vorsehen könnte. Sogar Parallelkonfigurationen (zB 2x2L Platy-Hoser) wären hier möglich - paßt! Auch nachträglich ohne weiteres änderbar! a020.gif

So weit für den Augenblick... ich geh mal n bissi weiterbauen... to be continüüd...

o.d.
;)

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Beuteltank? Tja, kann ich nur empfehlen! :mrgreen:


A propos Beutel: es nimmt langsam Formen an. In Bildern festgehalten:


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ein 5L Beutel mit Richter-Verschluß


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der Beutel mit den Befestigungsclips zur Fixierung gegen "Rumpoltern" bei "Turbulenzen" :mrgreen:
Sie wiegen 10,5g pro Stück, somit kommt das Gesamtgewicht des Tanks mit Clipsen, Richter-Verschluß und Festos auf rund 100g. Geht doch noch.
Ich bastel um den Kragen noch so ne Art "Beuys'sche Fettecke" :mrgreen: drumrum, aus Holz, ähnlich wie bei der Platypus-Einjochung beim UltraJet.


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so wird der Beutel von vorne her eingefädelt, nach hinten durchgeschoben. Am hinteren Ende neigt er schon zur Selbsentfaltung, sobald er in den hinteren Tankraum hineinragt. Von vorne läßt sich dann der Rest mit den Fingern leicht entrollen. Das sieht dann so aus:


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Drin! Rechts im Bild kommt dann der Haltepenückel für den Tankkragen hin


Bevor die Befestigung des Beutels "verewigt" werden, muß jetzt erstmal das Rohrteil zur Abgrenzung zur Turbine werden:


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ein 3er Balsabrett wird 30min lang naß eingeweicht und am Marterpfahl fixiert :mrgreen:


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entformt! Erstaunlicherweise federte es kein bißchen auf, eher im Gegenteil, es saß saugend auf dem Kern, krass!


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da liegt der Käfer aufm Rücken :mrgreen:


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da kommt das Sandwichrohr dann hin, untendrunter sieht man den Beutel :cool:



Als nächstes bekommt der "Balsakrümmling" ein GFK-Mäntelchen... :mrgreen:

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Tags drauf konnte entformt werden: die Sandwich-Halbschale ist super geworden! Trotz der Krümmung/Wölbung ist das Gebilde sehr steif! :shock:
Der Aufbau ist 0,2mm fertiges FR4, 3mm Balsa als Füllung und wieder FR4. Die GFK-Sheets unbedingt anschleifen (rotes Schleifvlies geht optimal), und dann mit 15min R&G Harz satt einstreichen und aufs Balsa legen, von einer Seite anfangen und dann "abrollend" zur anderen Seite hin aufbringen. Bei den niedrigen Temperaturen im Keller hat das Harz eine weit längere Topfzeit als 15min, aber nach ner Stunde spätestens ziehts an. Man hat also Zeit. Trotzdem zügig vorgehen, schließlich soll ja anschließend bandagiert werden (Mumie :mrgreen: ) damit das Harz noch vernünftig rausquellen kann beim pressen. Ganz kleine Bläschen sind dabei nicht völlig zu vermeiden, aber diese absorbiert das Holz vollständig. Je press, desto blasenfrei.

Dieses Teil speziell wurde in 2 Phasen gebaut anstatt in einem Rutsch wie sonst. Die eine "Haut" mußte genau an der Kante verlaufen, während die andere überststehen muß. Das läßt sich derart am besten bewerkstelligen. Bin von diesen Sandwich-Gebilden echt angetan!! :cool:


Krummes Sandwich:


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Kulinarisches: ein Sandwich wird bereitet... :mrgreen:


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Mulmiges: die Rückkehr der Mumie... in Form eines Kerns :mrgreen:


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Sanitäres: die Wanne is voll... ähm... drin! Gefällt mir! k025.gif



Brotkästen... :mrgreen:

Ganz vergessen hatte ich zu erwähnen, daß die HFW-Abdeckungen fertig geworden sind (bis auf die Verschlüsse, die "irren" gerade noch durch die Republik ), so sieht das jetzt aus:


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die Abdeckung für die HFW-Mechanik


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der Deckel, leicht abzunehmen (die Verriegelung fehlt noch)


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Deckel zu! :cool:

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und auf der anderen Seite. Hier sieht man auch meinen Lösungsansatz für die Flächensteckungsverschraubung


Als nächstes gehts an die "Zwischendecke" ... ;)

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Ok, bald simmer aufm laufenden... Bin bereits beim Turbine einpassen, genaue Verschlauchung, Kabelführung und son Zeuch sind in der Planung, allerdings plagte mich letzte Woche irgend sone blöde Seuche, so mit Fieber und Gedöns, selbst die Gedanke "zogen Fäden" ... ihhhgittigitt!!! Kam deswegen nicht so recht voran... :evil:

Nunja, ein paar Bilderchens mit den Fortschritten bis dahin:


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"The Simpsens": die Auflagesimse für die Kellerdecke, denn: die wird zur Abwechslung mal geschraubt statt geklebt :shock:
Bietet Schutz und ist trotzdem abnehmbar, falls ich "mal in'n Keller müßte" :cool:


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die Kellerdecke ist fertig!


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so sieht das mit Turbinenhaltebrettchen aus...


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und nun ist auch der Ofen drin, zumindest vorläufig, aber es sieht mir final aus
Achja und hinten rechts erkennt man ganz wage den Kabinenhaubenverschluß für den HFW-Deckel.
Die sind mittlerweile eigetroffen und verschafft! :cool:


...to be continüüd...

;) o.d.

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Von der Wucht in Dosen oder Drücken in Beuteln: :shock:

Vorneweg, spannt man einen Beuteltank quasi frei schwebend im Raum auf, bzw liegt er nur flach irgendwo auf, erübrigen sich nachfolgende Überlegungen natürlich.

Das ist gleichzeitig auch der Einbautipp, wenn man nichts beachten will: freischwebend im Raum :mrgreen:

Das Thema Auslegung eines Beuteltanks und der umliegenden Struktur, sodaß sie den beim Betanken evtl auftretenden hydrostatischen Kräften des Beutels standhalten kann und der Beutel sich dennoch ordentlich füllt, soll hier nochmal beleuchtet werden. ;)

Generell sei festgehalten: erreicht man die Füllgrenze des Beutels bevor er nennenswerte, gegenüberliegende Flächen berühren oder gar ausfüllen kann, ist man auf einer ziemlich sicheren Seite, denn dann wird die hydraulische Wirkung vom Beutelmaterial aufgefangen. Bis zum Berstdruck des Beutels eben. Der liegt allerdings bei einigen bar! :o

Berührt der Beutel hingegen auf weiten Flächen seine Begrenzung, BEVOR er seine Füllgrenze erreicht hat, dann reichen bereits wenige mbar (MILLI!), um gewaltige Kräfte aufzubauen. 50 mbar auf einer Fläche von nur 10x10cm=100cm² sind bereits 5kg Spreizbelastung auf die umliegende Struktur. Sinds 10x20cm, haben wir bereits 10kg!

Flächentanks wären der Extremfall. Der Beutel liegt flach und weitflächig in der Fläche und mit fast seiner gesamten Oberfläche auf, ist also auf allen Seiten eingefaßt.

Wenn das nur ein 2L-Beutel ist, der, in diese Geometrie gezwungen, nur 1L fassen kann bis er an die Wände stößt, so könnte man einen ganzen weiteren Liter reinpumpen, bevor die Beutelhaut die Ausdehnung verhindern kann!

Es ist aber die Haut der Tragfläche, die es nun verhindern muß, weil der Beutel noch lange nicht an seiner Grenze ist. Der hätte so ca 30x15cm bzw 450cm², mal 50mbar sind schon 22,5kg Spreizkraft - besser: 225N . Oha! :shock: Das wird die Fläche sprengen!

Wieviel Druck schafft sone Tankstationszahnradpumpe? 3...4bar? Noch mehr? Ok, nehmen wir spaßeshalber mal nur 2 bar. Mal 450cm² wären 900kg! Upps!

Also was tun :?:

Man muß garantieren können, daß in so einer Einbausituation niemals der Druck über einen zu ermittelnden Grenzwert hinaus ansteigen kann, sonst läuft man Gefahr, seine Struktur zu sprengen.

Ich lasse derzeit 2 Lösungsansätze miteinander konkurrieren:

Der eine benötigt ein einstellbares Überdruckventil, das bereits ab wenigen mbar arbeiten kann. --> Finden, ein Gewehr!

Bei Erreichen des Schwelldrucks, macht es auf und entläßt alles, was nachfließen will über einen Schlauch in die Freiheit (in der selbstverständlich ein geeigneter Auffangbehälter steht! :mrgreen: ).

Der andere arbeitet mit dem Gegendruck, der in einem Schlauchstück entsteht, das vom Überlauf des Tanks (dritte Bohrung im Deckel) zurück in die Tankstation führt und je nach Förderleistung der Pumpe mehr oder weniger Fließwiderstand erzeugt.

Bei Pumpen ohne Regelung ist das einfach.

Regelbare müssen auf Vollast gedreht werden, damit man den max-Wert ermitteln kann.

Denn das muß man auf alle Fälle.

Später kann man natürlich auch mit weniger Last fahren, dann passiert eh nix.

Also bräuchte man 2 Schläuche, die zum Flieger gehen bzw einer hin, einer zurück. Wegen seiner Einfachheit, mir die sympatischste Lösung zurzeit. :)

Nachteil: man hat einen Leckstrom. Aber: na und? Diiieee 10%... Und die Pumpe pumpts ja sowieso. Und man kann eben trotzdem abgelenkt werden, weglatschen, den Tankvorgang vergessen und es passiert nix! Höchstens der Akku der Tankstation ist irgendwann leer... :mrgreen:

"Ablenkung beim Tanken??? Passiert miiir nicht!!!" höre ich es rufen........... tjaja, von Teufeln und Eichhörnchen :twisted:

Eine dritte Variante baldowere ich gerade noch aus. Noch einfacher, noch eleganter. Problematisch sind halt immer die sehr niedrigen Drücke im mbar-Bereich...

Abwadde, dazu kommt noch was... 8-)

Soviel vorerst dazu,

o.d.

;)

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Und jetzt noch ein paar Baustufenbilder... ;)


...die Verschlauchung um die Turbine rum ist in der Planung und wurde teilweise schon umgesetzt, eine Verkleidung angebracht und der Hitzeschutz begonnen:



post-175-1423474700,208_thumb.jpg

so etwa wird die Schlauchführung, links nen Absperrhahn fürn Sprit, rechts ein Ventil für Rauchöl


post-175-1423474700,2635_thumb.jpg

Hitzeschutzkacheln vom Space Shuttle geklaut... :mrgreen:


post-175-1423474700,3605_thumb.jpg

...und flugs eingebaut Kellerdecke mit Hitzeschutz :cool:


Mittlerweile ist der Hitzeschutz komplett fertig und ich bin beim Schubrohreinbau, Bilder sind noch nicht aufm Rechner, später vllt noch.... ;)
...to be continüüd...

Soweit mal,
o.d.
;)

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Na dann versuchemers mal, obs das klappt ... gut wenn man mal was noch im Cache findet :mrgreen: Ok, die Bilder muß ich wohl nochmal hochladen, naja das ist überschaubar :rolleyes:

 

 
So, Bilders...:


vor lauter Begeisterung hatte ich völlig vergessen, den bereits vorbereiteten, längs aufgeschlitzten 8mm PUN  Druckluftschlauch auf den Tankbeutel-Ausbruch des vorderen HFW-Spants aufzuziehen. Im Nachhinein war das ein ganz schönes Geduldsspiel, erstens kommt man trotz abnehmbarer Deckel nicht gerdae gut dorthin und zweitens ist das Zeug ganz schön störrisch... :blink:

Ejaaal, nu isses drin! :P

post-77-0-98920000-1423593955_thumb.jpg

Im Bild isses das schwarze, unscheinbare etwas, das fast unauffällig im Bildrauschen verschwindet...

 

 

post-77-0-47754800-1423593964_thumb.jpg
Hitzeschutz aufm hinteren Fahrwerksspant angebracht

 

 

post-77-0-08404900-1423593973_thumb.jpg
erste Verschlauchungsarbeiten stehen an, so langsam wirds ernst, das Endspiel wird am Horizont schon sichtbar! :D

 

 

[post-77-0-88823000-1423593979_thumb.jpg
dazu gehört auch der Schubrohreinbau...

 

 

post-77-0-89575800-1423593991_thumb.jpg
so weit guckts hinten raus, nicht schön, aber weiter rein geht nicht, sonst paßts mit dem Düsenabstand innen nicht, hmm... :mellow:

 

 

 

Zum Endspiel gehört natürlich auch das RC-Brett. Das originale erschien mir zu weich und zu krumm, vermutlich hatte ich es zu nah neben dem Monitor liegen, als ich eine Reportage über Bananen anschaute... :D:lol::rolleyes:

Also beschloß ich, ein neues zu machen. Eins aus der "Sandwich-Küche" natürlich!! Leichter, stabiler, topfeben!! :P

post-77-0-00995500-1423593999_thumb.jpg
Hier liecht dat Brett gerade inne Presse und härtet aus... Oben drauf sieht man meine neueste Errungenschaft: einen Linear-Aktuator mit 50mm Hub und ordentlich Kraft. Die 50mm werden in ca 3 Sekunden erreicht....

 

 

post-77-0-02466200-1423594007_thumb.jpg
Hier sieht man den eingefahrenen Zustand und im nächsten Bild...

 

 

post-77-0-36637700-1423594013_thumb.jpg
... den ausgefahrenen Zustand B)

 

 

post-77-0-56425300-1423594020_thumb.jpg
und soviel wiegt der Linear-Aktuator, 58g ist doch echt ok

 

 

Dann mach ich mich mal ans RC-Brett auspacken und "zurechtformen"... to be continüüd...

 

;) o.d.

 

 

 

 

PS: was das nu wieder fürn Gepiense?! Zicke!! tststs...
   

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