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alexCM

Stingray 330 Turbinensegler

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Hallo werte Kollegen,

ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Alexander Hohbein, ich bin 31 JAhre alt und arbeite im Bereich Modellbau.

Ich fertige bei der Firma WingsAndMore den mehr oder wenig bekannten Hochleistungs-Kunstflugsegler Stingray.

Wer diese Modell nicht kennen sollte, kann sich hier einen kurzen Eindruck verschaffen.

http://www.carbonform.de/stingray-330.html

Nachdem ich im letzten Winter unseren kleinen Stingray mit einem Aufsatzimpeller versehen hatte, kam nun das Verlangen nach MEHR auf.

Ich möchte hier nachfolgend über den Bau des Seglers sowie vorallem über die Umsetzung des Turbinenaus-/umbaus

berichten, falls gewünscht.

Grüße,

Euer Alex

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Freue mich auf den Bericht Alex. Ich denke wir haben dir da den richtigen Fön dafür ausgesucht, das Ding wird abgehen wie Schmitts Katze. :mrgreen:

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Ok, dann fange ich einfach mal an.

Nach einiger Recherche und 1 bis 50 Telefonaten mit Thomas (nochmals vielen Dank dafür) habe ich mich letztendlich für die Jetcat P100 RX.

Da es für mich der erste Flieger überhaupt mit Flüssigkeiten jeglicher Art ist, setze ich auf bewährtes Material. Ebenfalls in der engeren Auswahl wäre die IQ-Hammer 90+ gewesen. Ich habe mich dann allerdings für die Jetcat entschieden weil ich in meiner zweiten Heimat Erfurt mit der Firma JAUTSCH einen freundlichen und kompetenten Ansprechpartner habe.

Letzte Woche kam dann meine Biene. Ich habe den Sonntag gleich dazu genutzt mir einen kleinen Prüfstand zu bauen, um mich vorallem mit der Verkabelung vertraut zu machen. Auch hier stand mir Thomas mit Rat und Tat zur Seite.

Zum Flieger selbst gibt es momentan noch nicht viel zu sagen da momentan im CAD noch die Plots für das Design entstehen. Der Bau des Fliegers findet eh erst in der ersten Januarwoche statt da wir zu dem Zeitpunkt Betriebsferien haben und ich auch nur dann die Formen ein paar Tage nutzen kann. Der Flügelbau benötigt vom Aufwand 4 Arbeitstage da die Servos inclusive RDS direkt in die Schale eingebaut werden. Als Servos werde ich ringsum entweder SAVÖX 2270 oder Futaba BLS 172 einsetzen da ich bei sehr höhen Geschwindigkeit sehr hohen Stellkräfte benötige. Der Segelflieger erlaubt von seiner Struktur her alle erdenklichen Flugmanöver.

Das wars erstmal

Gruss Alex

post-494-1423474604,8925_thumb.jpg

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So, die Plotts sind erfolgreich erstellt worden und sehen sehr gut aus. ich werde die woche schonmal den Lack in die Formen bringen. Es geht also erstmal weiter mit dem Bau des eigentlich normalen Seglers. Natürlich werde ich hier und da ein paar sachen abändern die es so in serie nicht gibt.

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Die betriebsferien wurden sinnvoll genutzt. Die Flächen sind nun soweit fertig. Nur noch das Freischneiden und Dichtlippen fehlen an diesen Bauteilen. Die Flächen sind fixfertig verkabelt sowie die Servos+RDS schon fertig eingebaut. Dies geschieht bei unserem Flieger serienmässig immer "Unterputz". Servoseitig habe ich mich für unsere bewährten Savöx 2270 entschieden. Da der Flieger natürlich auch seitens der Firma werbewirksam genutzt wird, habe ich mich auf der Unterseite vollflächig für Sichtcarbon in Spreadtow entschieden.

Morgen werden die Höhenleitwerke geschlossen, welche heute abgesaugt wurden.

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Hu Alex. Deutliches Zeichen das ich ne Brille brauch. Auf den anderen Bildern sind mir die Shapes garnicht aufgefallen :mrgreen:

Meinst du das Wort "Segler" ist dem Ding am Ende noch angemessen? :lol::lol:

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Hu Alex. Deutliches Zeichen das ich ne Brille brauch. Auf den anderen Bildern sind mir die Shapes garnicht aufgefallen :mrgreen:

Meinst du das Wort "Segler" ist dem Ding am Ende noch angemessen? :lol::lol:

Ich werde es eher als abartige Waffe bezeichnen. Ich denke das wir bei Topspeed und von den Flügbelastung schon am Ende der Nahrungskette stehen werden. Freu mich schon Drauf bei 400+ mal rechtwinklig abzubiegen. :D

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So, es war jetzt längere Zeit mal ein bisschen ruhiger weil die Arbeit und andere Projekte erstmal vorgingen.

Desweiteren habe ich mich beim Freischneiden der Ruder in der linken Fläche etwas vertan und musste den falschen Schnitt korrigieren, man sollte halt nicht frühs um 6 solche Aufgaben erledigen :-) Dies Zog natürlich etwas aufwendigere Schleif und Lackierearbeiten nach sich, welche morgen beendet werden.

Die Kabinenhaube wird gerade aufgezogen und wird sowohl für den Turbinen sowie den Elektrorumpf genutzt werden.

Bei der Befestigung der Turbine ab ich mir auch einem alten Schrottrumpf den benötigten Bereich der Flächenanformung herausgetrennt und mir eine Form für den Spant gebaut. In die Form wurde gleich der passende Seitenzug von 3 Grad eingebaut, da der Stingrayrumpf recht kurz ist und das Seitenleitwerk die Hitze des Abgasstrahls nicht vertragen würde.

Der Spant wurde aus jeweils 9 Lagen 245er CFK pro Seite gefertigt. Durch die passende Rumpfrückenanformung konnte dieser leicht verklebt werden. Die auftretenden Kräfte werden nun über den grossteil des Rumpfrückens aufgenommen.

Anbei ein paar Bilder

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