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markus33

Mal für zwischendurch: JetLegend Alphajet

Empfohlene Beiträge

Der grosse Moment:

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Die Nase passt perfekt. Viel besser als ich, ehrlich gesagt, vermutet habe.

Der aufwändige Weg über Spant/Rumpquerschnitt abzeichnen, Nachkonstruktion in CAD und Kontrolle der Kontur über x ausgedrucke Seiten- und Draufsichtschablonen und fräsen einer negativ Form aus den CAD- Daten hat sich gelohnt.

So sieht es jetzt schon fast nach richtigem Alpha Jet aus, jetzt gefällt er mir :D

Hier die Nahtstelle Rumpf zur nachkonstruierten neuen Nase. Bis auf das Besäumen ist hier nix gemacht.

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Bis auf die Oberfläche ist null Nacharbeit nötig. Die Kontur passt perfekt, hier muss nix gespachtelt oder angepasst werden. Das spart wieder Zeit und nun habe ich mir den Luxus gegönnt die Nase auch noch abnehmbar zu gestalten. War erst gar nicht geplant. In Summe ist die Neue sogar noch um 30g leichter obwohl sie etwas stabiler laminiert und nun auch abnehmbar ist.

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Irgendwie passt hier die Reihenfolge nicht, wenn Du so weitermachst steht Dein Alphi bald wieder da wie meiner, oder endet gar noch in der Form :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

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So, nach den unqualifizierten Bemerkungen, die ich nicht lösche obwohl ich könnte, :mrgreen::mrgreen: (Modrechte sind genial 8-) ) geht´s fachlich :!::!::twisted: weiter.

Der Flieger wäre nun lackierfertig. Was aber echt eklig ist, ist das Zeug das die Chinesen als Trennmittel benutzen. Selbst intensives Behandeln mit Wachs- und Silikonentferner, Aceton und Reinigungsbenzin, lassen Trennmittelrückstände zurück. Das führt beim Lackieren zu den fiesen Silikonkratern. Hier half am Ende nur alles komplett abschleifen und "trocken" lackieren.

Da die originale Norm72 Lackierung zwar gerade Linien hatte, aber die Kanten nicht abgeklebt waren, musste ich mir für das Modell was einfallen lassen. Ich versuchte das erste Mal alles mit den 3M Softedge "Schaumwürscht" abzukleben und zu lackieren. Abgeklebt mit den Teilen ist die Lackkante "weich", weil sich unter den Wülsten die Farbe ausnebelt. Genau richtig für den Effekt. Man muss nur aufpassen, das man immer den gleichen Abstand und Winkel zu den Würsten beim Lackieren einhält, sonst wird die "Kante" ungleichmäßig genebelt.

Lackiert wurde alles mit Basislacken von Ralle (Ralf Schneider, Tailormadedecals).

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Die Decals wurden auch von Ralle nach meinen CorellDraw Dateien gefertigt. Die Kennung und das Balkenkreuz auf den Flächen wurden lackiert. Hierfür wurden auch von Ralle Maskierfolien geplottet.

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Zum Ausrichten der Maskierfolien habe ich wieder den bewährten Laser verwendet. Über Referenzpunkte konnte dann die Kennung auf der linken und rechten Rumpfseite ganz genau zueinander ausgerichtet werden.

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An den folgenden Tagen wurden die Decals aufgebracht. Es war nicht immer leicht alle Decals luftfrei aufzubringen. Der Basislack trocknet leicht matt auf, eine eher ungeeignete Oberfläche für Declas. Aber mit den SET und SOL Flüssigkeiten (die Ralle zu den Decals mitliefert) ging es dann auch ganz gut. Manche Decals wollten trotzdem einfach nicht und hier musste ich dann mit einem Trick nachhelfen. Man nehme eine Insolinspritze, streiche SOL auf das Decal. Jetzt perforiert man das Decal wie ein Tätowierer. Die Nadel der Insolinspritze ist so hauchdünn, das man keine Einstiche sieht aber die SOL- Flüssigkeit wird schön unter das Decal gezogen. So bekommt man auch auf ungünstigen Oberflächen ein luftfreies Decal.

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Mit Decals sieht das ganze jetzt schon etwas lebendiger aus.

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Eine finale matte Klarlackschicht versiegelt den kompletten Flieger. Der Trägerfilm der absolut luftfrei aufgebrachten Decals ist nach der Klarlacksicht so gut wie nicht mehr zu erkennen, eher zu erahnen. So sollte es aussehen.

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Da die originalen Maschinen im Laufe der Zeit zwar verwitterten, hatten sie dennoch einen ganz leichten Glanz. Der Mattlack ist eine Spur zu matt und wird mit einem 2000er und 3000er Schleifpad nachgeschliffen. Leichte Unregelmäßigkeiten im Glanz verleihen dann dem Outfit die nötige Abwechslung und es sieht sehr "echt" aus. Das Weathering mache ich ganz zum Schluss und ist nach dem kompletten Innenausbau als letzter Schritt dran.

Jetzt ist erst mal die Beleuchtung dran. Die Gläser sind alle über Stempel tiefgezogen und mit Glühlampenlack eingefärbt. Das Glas der Heckleuchte ist im Original weiß, von innen mattiert. Ich habe das Glas am Modell von innen ganz leicht mit der Airbrush genebelt, der Effekt passt genau, ist einfach und geht ruck zuck.

Da ich kein Freund von Verklebungen bei den Beleuchtungsgläsern bin, mussten erst passende Schrauben gesucht werden. In einem Beutel mit Offsetscharnieren bin ich fündig geworden. Selbstschneidend, 1,4mm, Kreuzschlitz- Senkkopf - genau das was ich brauche! Gleisschrauben sind das, nach längerer Suche habe ich nun auch eine Quelle für diese (auch bei den Eisenbahnern seltenen Schrauben) Teile gefunden und 1000 Stück geordert. Sollte eine Zeit reichen :mrgreen::mrgreen:

Leider kann man aus Platzgründen das Glas der ACL- Leuchte auf dem Rumpfrücken nicht schrauben. Hier musste CA herhalten.

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Also das ausrichten der Decals mit dem Laser ist schick. Simpel aber genial. Son Ding brauch ich für die nächste Beklebeaktion auch.

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Das kleine Laser- Geheimnis habe ich nur hier bei JH gelüftet, bei RCN sucht man es vergeblich... nur bei der Nasen-OP zu sehen.... :mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Das Teil ist echt sehr universell einsetzbar. Regale und Bilder aufhängen, Ausrichten von Flächen, Seiten-, Höhenleitwerk, Linien auf gekrümmten Flächen zeichnen.... und und und

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Markus du Fuchs ;) die sache mit dem Laser ist nicht schlecht und nur wissen bescheid :twisted::lol:

Wenn der Alphajet von Werk aus mit der Lackierung und der Nase erschienen wäre würde ich mir sofort einen bestellen

:!: Top Arbeit :!:

Gruß Andy

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Was macht man so wenn man auf die Bine wartet und sich langweilt....genau man schraubt noch etwas rum. Genauer gesagt, man programmiert mal alles durch. Dann kommt man auch auf so Spielereien, das die (neuen) Landescheinwerfer am Fahrwerk automatisch aus gehen, wenn das Fahrwerk rein fährt und man vergisst manuell die Scheinwerfer auszuschalten. Spart Strom im Fall der Fälle... ;)

Die Landescheinwerfer haben einen etwas größeren Befestigungswinkel bekommen. Dieser dient hauptsächlich auch als Kühlkörper und leitet dann die Wärme schön in das Bein ab. Die kleinen Teilchen befeuere ich jeweils mit 750mAh, da braucht es eine gescheite Kühlung der LEDs. Dafür ist es schön hell :twisted:

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Wie solls anders sein, während ich den Servotestlauf so vor sich hin rödeln ließ, ging natürlich ein neues Servo an den Landeklappen ein. War ein Hitech HS5645MG :evil::evil:

Und bei der ganzen Geschichte stellte sich das so viel gelobte Savöx 1256TG (20kg) als nicht optimal heraus.

Folgendes intressantes Problem mit Resonazschwingung hatte ich.

Das Servo hat ein spürbares Getriebespiel. Betrieben werden die Servos an 6.6V LiFe, direkt. In Neutralstellung hat plötzlich das HLW zu zittern angefangen mit immer stärker werdenden Flatterbewegungen. Es hat sich immer mehr aufgeschaukelt bis zu einem nicht mehr gesunden Ausschlag von ca. 20mm an HLW. Ich vermute das durch die höhere Spannung, das doch recht schnelle Servo und das Spiel im Getriebe der Effekt zu stande kommt. Wird nur ein Parameter geändert, in dem Fall versuchsweise die Spannung auf 4,8V reduziert, kann man das HLW nicht mehr in Resonazschwingung bringen. Erschwerend kommt hinzu, das man das nicht ganz optimale Hebelverhältniss nicht ändern kann. Den Ruderhebel am HLW kann man nicht verlängern. Er würde anstehen. Der Ruderhebel am Servo ist schon die kürzeste Variante.

Auf alle Fälle mal intressant zu beobachten..... :shock: sowas hatte ich bisher auch noch nie. :? Fest steht, das genau in dieser Kombi das Teil in Resonantzschwingung gerät.

Jetzt wird das Servo gegen ein Futaba S9156 getauscht. Das hat kein Spiel, hat auch noch mehr Bums, ist Qualitativ besser und ist etwas langsamer. :mrgreen:

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Hallo Meinolf,

ja gell? Scho a ganz a nette.... :mrgreen::mrgreen: So Jungs, wieder konzentrieren :P:P

Ich habe mir den kleinen Quigo- Laser von Bosch geholt. Es ist ein ganz einfacher und "billiger" Laser. Es gibt da noch richtige Profiteile, aber für meine Zwecke reicht ein einfacher Kreuzlaser ohne weiteren Kram. Das Ding hat einen Schraubanschluß passend für mein Fotostativ.

Übrigens, das Problem mit der Resonanz im Höhenruder ist mit drei Maßnahmen behoben worden.

1. Hebelverhältnisse geändert. Ich konnte den Ruderhebel an der HR-Mimik tatsächlich noch um 10mm verlängern und als Doppelarm auslegen. Dazwischen sitzt jetzt ein Kugelkopf.

2. zus. Versteifung der Servoaufnahme. Danke Meinolf für die schnelle Hilfe! :D Jetzt ist die Aufnahme absolut bocksteif.

3. Minimierung des Spiels im Antrieb. Der jetzt eingebaute Kugelkopf am neuen HR-Hebel eliminierte das letzte minimalste Nackeln. Zusätzlich das Servo getauscht mit weniger Getriebespiel. Jetzt werkelt das S9156 im Heck.

Alsooo...Ägän whot lörnt! .... immer schön auf die Basics achten ;)

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